Knauber setzt sich für Bienen ein

  • Wussten Sie, dass die Biene das drittwichtigste Nutztier der Deutschen ist?
  • Wussten Sie, dass Bienen für einen Ertrag von 500g Honig zwischen 5 bis 8 Millionen Blüten besuchen und diese bestäuben?
  • Wussten Sie, wie gefährdet die kleinen, emsigen Insekten sind?

 

Knauber möchte sich aktiv im Bienenschutz engagieren und sich dafür einsetzen, ein gesellschaftliches Bewusstsein für die Bedeutung der Bienen und die Artenvielfalt zu fördern.

Warum ein kleines Insekt so wichtig für uns ist

Bienen sind nicht nur nützlich, sondern geradezu unverzichtbar für das ökologische Gleichgewicht. Denn sie produzieren nicht nur Honig und Bienenwachs, den wir Menschen nutzen. Sie übernehmen vor allem die Bestäubung von Pflanzen – in unseren Gärten und im Wald genauso wie auf landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Das macht die Arbeit der Biene enorm wichtig: Zum einen für den Erhalt der biologischen Artenvielfalt, zum anderen aber auch für die Wirtschaft. Laut Deutschem Imkerbund hängen rund 85 Prozent der landwirtschaftlichen Erträge im deutschen Pflanzen- und Obstbau von der Bestäubungsleistung der Wild- und Honigbienen ab. Kaum vorstellbar – aber damit ist die Biene nach Schwein und Rind das drittwichtigste Nutztier der Deutschen.

Warum Bienen gefährdet sind

Wenn wir uns umschauen, können wir gerade im städtischen Raum sofort erkennen: Wir Menschen haben unsere Umwelt nicht gerade bienenfreundlich gestaltet. Viel Asphalt, weite Flächen von Monokulturen auf Feldern und englischer Rasen in den Gärten – das ist kein Umfeld, in dem sich Honigbienen, Wildbienen oder Hummeln wohlfühlen. Zusätzlich macht den Bienen der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und in Privatgärten zu schaffen.

Ein weiterer großer Feind der Honigbiene ist die Varroa-Milbe, die nach Europa eingeschleppt wurde und gegen die unsere heimischen Bienen sich selbst nicht wehren können. So ist die Varroa-Milbe bereits für eine starke Dezimierung der Bienenvölker in Europa verantwortlich.

Wie wichtig die Arbeit von Imkern ist

Imkern kommt eine sehr wichtige Rolle im Bienenschutz zu, denn ohne ihre Arbeit hat es die Honigbiene in der Natur schwer. Imker geben den Bienen ein Zuhause. Sie können mit recht einfachen Mitteln gegen die Varroa-Milbe vorgehen und Bienenvölkern so das Überleben sichern. Damit helfen sie zum einen befallenen Bienenvölkern, dämmen aber auch die weitere Verbreitung der Seuche ein. Außerdem können Imker Bienenvölker vermehren und so zusätzlich für den Bienenschutz und die Verbreitung der Honigbiene Sorge tragen.

Unsere Bienenpatenschaft

Knauber möchte sich aktiv für den Bienenschutz einsetzen. Deshalb unterstützt Knauber die Hobby-Imkerin Dorothea Axtmann in ihrer Arbeit. Knauber hat dafür die Patenschaft für drei Bienenvölker übernommen, die in der Obhut der passionierten Natur- und Bienenfreundin sind. Dorothea Axtmann ist Diplom-Biologin im Fachgebiet Zoologischer Artenschutz und arbeitet hauptberuflich für das Bundesamt für Naturschutz in Bonn. Seit dem Jahr 2003 ist sie Imkerin und sorgt momentan für insgesamt 24 Bienenvölker. Darüber hinaus engagiert sie sich im „Verein zum Schutz der Wild- und Honigbienen Voreifel e.V.“

Der Kontakt zu Knauber kam durch das Engagement von Dorothea Axtmann am Bienen- und Imkertag zustande, den Knauber jeden Sommer in seinen Filialen durchführt, um Kunden über Bienen und über die Arbeit von Imkern zu informieren.

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