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Alexander Cöln

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Emissionen und Umwelteinflüsse reduzieren

Ressourcen effektiv einzusetzen sowie unnötige Emissionen und negative Umwelteinflüsse so weit wie möglich zu vermeiden – das ist das oberste Ziel unserer Programme zum Umwelt- und Klimaschutz. Dazu gehören folgende Maßnahmen:

Energieeffizienz-Programme: Teilnahme an öffentlichen Effizienz-Programmen wie z.B. Ökoprofit der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises (2007-2014) sowie aktuell am regionalen Netzwerk für EnergieEffizienz (REGINEE). Ziel ist es, neue Impulse zur weiteren Reduzierung des Ressourcenverbrauchs aufzunehmen.
Nachhaltig wirtschaften und durch Einsparungen profitieren – darum geht es bei Ökoprofit. Knauber nimmt seit 2007/2008 regelmäßig an Ökoprofit teil. Das Programm wird von Kommunen für Unternehmen angeboten und beinhaltet einen gemeinsamen, rund einjährigen Prozess zur Ermittlung von Einsparpotenzialen und Umweltmaßnahmen. Externe Berater prüfen die Umweltbilanz und geben Ratschläge zu sinnvollen ökologischen Maßnahmen, die sich auch rechnen. Die Umsetzung von erarbeiteten Maßnahmen wird zum Abschluss des Projekts durch eine unabhängige Kommission geprüft und zertifiziert.

Knauber vier Mal als Ökoprofit-Betrieb zertifiziert

Zwischen 2007 und 2012 nahm Knauber drei Mal mit dem Standort des Haupthauses in Bonn an der Endenicher Straße teil. 2013/2014 wurde die Knauber-Filiale in Troisdorf erstmals zertifiziert. Positive Ergebnisse aus den Projekten werden gleichermaßen auf andere Standorte übertragen. Die dahinterstehenden ökologischen Grundgedanken hat Knauber in seinen Umweltleitlinien festgelegt.

Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel sagt über die Qualifizierung: „Ökoprofit ist eine wichtige Säule in unseren Nachhaltigkeitsbestrebungen. Wir konnten seit unserer ersten Teilnahme an Ökoprofit im Jahr 2007 viele Maßnahmen umsetzen und wollen unser Umweltprogramm kontinuierlich weiterführen.“

2014 hat die Umstellung von vier Filialen der Knauber-Gruppe auf Ökostrom begonnen und zu einer deutlichen Reduzierung in der CO2-Bilanz geführt. Denn die großen Verkaufsflächen sind die Hauptstromverbraucher innerhalb der Unternehmensgruppe, die Umstellung auf Ökostrom war somit ein wichtiger Hebel für den Klimaschutz. Inzwischen sind alle Knauber Freizeit-Märkte und Waschstraßen mit Ökostrom der Knauber Erdgas GmbH versorgt.

Neues Beleuchtungskonzept in den Freizeitmärkten

Damit sich unsere Kunden in den Knauber Freizeitmärkten gut zurechtfinden, sind wir auf gutes Licht angewiesen. Um die Umwelt zu schonen, erarbeiten wir stetig Lösungen, die den Stromverbrauch für die Beleuchtungen in unseren Filialen trotzdem senken.
Im Zuge dessen haben wir das Beleuchtungskonzept in Bonn weiter ausgebaut. Die alten Leuchtstoffröhren, die zur Akzentuierung durch Halogenstrahler ergänzt wurden, ersetzten wir durch LED-Lichtbandsysteme mit zusätzlichen LED-Spots. Die neuen Lichtbänder tauchen die Filialen in ein atmosphärisches Licht und sind gleichzeitig deutlich energieeffizienter als die alten Lichtsysteme. Die Spots heben gezielt einzelne Warenbereiche hervor.
Die Knauber-Filiale in Bonn-Endenich haben wir bereits 2017 mit diesem Beleuchtungssystem ausgestattet. Im letzten Jahr folgte unser Freizeitmarkt in Ahrweiler. In Bensberg starteten wir die Umstellung und den Ausbau der Beleuchtung im Dezember 2018. Für das Jahr 2019 ist die Umstellung der Filiale in Bad Godesberg geplant. Mittelfristig werden unsere Märkte in Troisdorf und Pulheim folgen.

Recyclingpapier statt Hochglanzbroschüre

Bei  der  Herstellung  von  Recyclingpapier  werden  rund  50  Prozent  weniger  Energie  und  Wasser verbraucht als bei Frischfaserpapier. Deshalb hat sich Knauber schon 1994 dafür entschieden,  Kataloge  und  Prospekte  für  die  Freizeitmärkte  nur  auf  Recyclingpapier  zu  drucken. Seit 2013 sind die Printmedien zusätzlich mit dem Blauen Engel zertifiziert. Auch  Kopier-  und  Geschäftspapier  wurden  bereits  2012  und  2013 auf  Recyclingpapier  umgestellt. Berechnet auf den Papierverbrauch des Gesamthauses spart Knauber allein dadurch mehr als 500.000 Liter Wasser, 50.000 Kilowattstunden Energie und 35 Tonnen frisches Holz ein.

Energieeffiziente Unternehmenszentrale

Das Knauber-Haupthaus in Bonn-Endenich mit dem Verwaltungsgebäude und Freizeitmarkt ist das größte Gebäude der Unternehmensgruppe. 2015 begann der Bau eines Neubaus für die Firmenzentrale, der im Juli 2018 feierlich feierlich eingeweiht wurde.

Im Zuge der Baumaßnahmen wurde auch die bestehende Heizungsanlage des Verwaltungsgebäudes modernisiert – mit dem Ziel, mehr Energieeffizienz zu erreichen. Federführend übernahmen die Energie-Experten von Knauber Contracting die Planung der Maßnahmen. Die Heizöl-Kesselanlage wurde durch eine Erdgas-Brennwerttechnik in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) ersetzt. Die neue Anlage liefert sowohl Wärme als auch Strom und ist deutlich energieeffizienter als das alte System.

Tatsächlich wirkte sich die Erneuerung der Energie-Anlage 2018 positiv auf die CO2-Bilanz des Haupthauses aus: 2018 konnten im Vergleich zum Vorjahr beim Stromverbrauch rund 60 Prozent der CO2-Emissionsmenge eingespart werden. Bei der Wärmeversorgung waren es 37 Prozent.