Tipps zur CO₂-Reduzierung

Wie kann ich CO₂ ich Alltag reduzieren?

Spülmaschine nutzen, statt selbst zu spülen

Auch beim Spülen kannst du Energie sparen, und das im doppelten Sinne. Moderne, energieeffiziente Geschirrspülmaschinen können — besonders bei voller Beladung und Nutzung des Eco‑Programms — im Vergleich zu Handspülen weniger Wasser und Energie verbrauchen.

Fenster & Türen abdichten, Vorhänge & Jalousien schließen

Du möchtest die Wärme deines Zimmers, deiner Wohnung oder deines Hauses ungern mit der Außenwelt teilen? Dann achte darauf, Fenster und Türen richtig abzudichten. Denn während deine Heizung stetig weiterarbeitet, fegt der Durchzug die warme Luft im Zweifel wieder fort. Hier kann es auch schon helfen, nachts Jalousien und Vorhänge zu schließen, sie dienen als Wind Stopper und halten die kühle Luft etwas ab. Tagsüber natürlich wieder aufmachen, damit die Sonne den Raum erwärmen und Licht spenden kann.

Pflanzen für's Raumklima!

Wusstest du, dass wir Menschen mit Pflanzen geschmückte Räume wärmer empfinden, als Räume, die kein Grün behausen? Das liegt daran, dass Pflanzen die Luftfeuchtigkeit im Raum steigern. Und feuchtere Raumluft wird von uns Menschen als wärmer wahrgenommen. Pflanzen sind somit nicht nur schöne Deko-Elemente für ein gemütliches zu Hause, sondern auch kleine Energiespar-Helfer. 

Einfach mal abschalten!

Schalte deine elektronischen Arbeitsgeräte wie Rechner, Dockingstation und Bildschirm nach der Arbeit aus. Denn im Stand-By Modus sind diese Geräte in „Alarmbereitschaft“ und können weiterhin Strom verbrauchen. Die Leistungsaufnahme liegt häufig im Bereich von wenigen bis einigen zehn Watt und kann sich über das Jahr summieren. Mit schaltbaren Steckdosenleisten kannst du es dir etwas einfacher machen. 

Wasser marsch auf 30°C

Keine Sorge, auf das Wäsche waschen sollst und solltest du nach Möglichkeit natürlich nicht verzichten. Du kannst aber durchaus darauf achten, deine Wäsche auf 30°C oder im Eco-Programm zu waschen. Das reduziert in der Regel deinen Energieverbrauch, aber musst trotzdem nicht auf deine frische Wäsche verzichten. 

Wie kann ich Energie sparen?

Raumtemperatur senken

Senkst du die Raumtemperatur um 1 °C, kann das den Heizenergiebedarf in der Regel spürbar senken, die Höhe der Einsparung hängt vom Gebäude und Heizsystem ab (als Orientierungswert werden in der Literatur häufig Größenordnungen von einigen Prozent genannt). Während ein Bad mit etwa 22°C als angenehm empfunden wird, schläft es sich im Schlafzimmer bei 16-18°C am besten. 

Rohre dämmen (lassen) & Heizung warten

Sicherlich etwas aufwendiger, aber sehr effektiv. Denn durch ungedämmte Heizungsrohre entweicht Wärme, die eigentlich woanders zum Einsatz kommen soll. Um zu gewährleisten, dass deine Heizung samt Heizkörpern einwandfrei funktioniert und arbeitet, solltest du sie regelmäßig entlüften und warten lassen. Als Mieter oder Mieterin sprichst du am besten deinen Vermieter oder deine Vermieterin an.

Heizkörper freihalten

Damit sich die wohlige Wärme, die der Heizkörper an die Luft abgibt, frei entfalten kann, solltest du Vorhänge kürzen und Möbel, Dekoration und Blumentöpfe von der Heizung wegstellen, bzw. runternehmen. So staut sich die Wärme nicht an einer Stelle, sondern wärmt deine vier Wände gleichmäßig. 

Nichts für Warmduscher!

Das Immunsystem stärken und gleichzeitig Energie sparen … klingt gut? Dann einfach die heiße Dusche am Morgen durch eine kurze, erfrischende Abkühlung zum Wachwerden ersetzen. Auch auf das heiße Bad am Abend solltest du, wenn möglich, verzichten, denn das Füllen einer ganzen Badewanne mit heißem Wasser benötigt und verbraucht viel mehr Energie als die kurze kühle Dusche.

Großen durch kleinen Duschkopf ersetzen.

Und wenn wir schon beim Duschen sind...noch mehr Energie sparst du, wenn du deinen großen Wellness Duschkopf (vorausgesetzt du hast einen) gegen einen kleineren, wassersparenden Duschkopf austauschst. Je größer der Duschkopf, desto mehr Wasser wird erhitzt und Energie freigesetzt. 

Energiesparen geht schon bei kleinen Dingen im Alltag los. Achte doch das nächste Mal beim Gesicht und Hände waschen darauf, kaltes statt warmes Wasser zu verwenden. Das reinigt genauso gut und belebt noch dazu Körper und Geist. Auch eine Waschbeckenarmatur mit zwei Griffen verbraucht beim Einstellen der richtigen Temperatur mehr Wasser und Energie. Hier lohnt sich die Umstellung auf einen „Einhebel-Mischer“.

Achtung, Küchenkontrolle

In der Küche kannst du kräftig Energie und Strom sparen. Regelmäßiges Abtauen des mit Eis zugefrorenen Tiefkühlfachs und das Entkalken des Wasserkochers verhelfen diesen Geräten nicht nur zu mehr Glanz, sondern zu mehr bzw. effizienterer Leistung. Den Ofen wiederum kannst du auch mal früher ausschalten und deine Lasagne mit Restwärme fertig backen. Klappt auch. Und wenn alles nichts mehr hilft, kann sich die Anschaffung von neuen Elektrogeräten lohnen, hier solltest du auf energieeffiziente Modelle achten.

Ein Licht geht auf: LED statt Glühbirne

Du hast immer noch Glühbirnen in Gebrauch? Dann solltest du jetzt wechseln.

Durch den geringeren Energieverbrauch und die in der Regel längere Lebensdauer können LED‑Leuchtmittel sich über ihre Lebensdauer rechnen und auf deiner Stromabrechnung positiv bemerkbar machen. LED‑Leuchtmittel können gegenüber herkömmlichen Glühlampen den Energieverbrauch deutlich reduzieren (bei vergleichbarer Lichtleistung etwa bis zu 80-90 Prozent, ganz genaue Werte sind immer abhängig vom Produkt). Und dank ihrer langen Laufzeit musst du sie auch seltener tauschen. Win-win-win Situation!